Das Spengler-Museum ist offen!

Das Spengler-Museum kann seit dem 12. Mai 2020 wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten besucht werden.

 

Aufgrund der aktuellen Situation müssen auch im Spengler-Museum achtsam und rücksichtsvoll die Corona-Abstandsregeln eingehalten werden. Das Museum darf nur mit mindestens textilem Mund-Nasen-Schutz besucht werden.

 

Führungen und Aktivitäten für Besuchergruppen können wir nach individueller Absprache anbieten.

 

Das Spengler-Haus in der Hospitalstraße 56 ist ab dem 12. Juli 2020 wieder jeden Sonntag von 13 - 17 Uhr geöffnet. Auch hier brauchen Besucher einen Mund-Nasen-Schutz.

 

Wir freuen uns auf ihren Besuch und bitten um Verständnis für die derzeitigen Einschränkungen.

 

Das Museumsteam

 

 

75 Jahre Frieden - Nie wieder Krieg

Das Spengler-Museum bewahrt einen kleinen regionalen Bestand von Objekten, Bildern und Dokumenten, die aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges stammen. Ergänzt durch Fakten und Erinnerungen von Menschen, die damals den Krieg hier miterlebt haben, vermitteln diese authentschen Zeugnisse ein Bild der Ereignisse in Sangerhausen.

Die kleine Ausstellung bildet den Rahmen für als Film aufbereitete Interviews mit Zeitzeugen aus Sangerhausen. Die Gespräche führten Schüler des Gymnasialzweiges der Berufsschule Sangerhausen, des Geschwister-Scholl-Gymnasiums sowie Mitarbeiter des Kreis- Kinder- und Jungendringes, die das Zeitzeugen-Projekt betreuen.

 

Die Ausstellung ist verlängert bis zum 3. Januar 2021.

 

 

 

Vortragsveranstaltung zum Pogromgedenken

Hermann Cohn und die Entwicklung des deutschen Judentums von 1900 bis 1933

Referent: Dr. Bernd Ulbrich

Am 9. November 1938 wurde die Synagoge in Dessau geplündert und in Brand gesetzt. Das erst 1908 erbaute stattliche Gebäude war Symbol für Toleranz und Integration der Juden, nicht nur im Herzogtum Anhalt. Wie konnte es dazu kommen? Der Dessauer Historiker Dr. Bernd Ulbrich erläutert am Beispiel des Anhaltischen Staatsrates Hermann Cohn die Entwicklung des deutschen Judentums von 1900 bis 1933.

Eine Veranstaltung von Spengler-Museum und Initiative Erinnern und Gedenken zum jährlichen Pogromgedenken in Sangerhause. Zugleich Begleitveranstaltung zu der Poster-Serie "Synagogen und jüdische Kultur in Sachsen-Anhalt".

Termin: 10. November 2020 um 19 Uhr

Ort: Glashaus im Rosarium

Der Eintritt ist frei!

 

 

 

Konzerte am ersten Adventswochenende

"Sorge des Herzens verhallt - hört nur wie lieblich es schallt"

Vier Konzerte mit kleiner Besucherzahl finden im festlich erleuchteten Mammutsaal des Spengler-Museums statt.

Mit neuen und vertrauten Klängen empfängt das Spengler-Museum am ersten Adventswochenende seine Gäste im festlich erleuchteten Mammutsaal zum traditionellen Konzert in einem zeitgemäß angepassten Gewand. So stehen erstmalig zwei Termine zur Wahl: Sonnabend der 28. und Sonntag der 29. November 2020 und die Kerzen werden musikalisch bereits um 15.00 angezündet. Eine zweite Aufführung des Konzerts findet jeweils um 17 Uhr statt.

Achtung:

An beiden Tagen sind im Mammutsaal noch Karten erhältlich für 17 Uhr, die Aufführungen um 15 Uhr sind ausverkauft.

Für Hörplätze gibt es noch Karten an beiden Tagen für die Aufführungen um 15 Uhr und um 17 Uhr.

Ob man konzertant eine Petersburger Schlittenfahrt unternimmt, in Winterstürme gerät, weihnachtliche Glocken hört und der Fledermaus oder Orpheus und Euridike begegnet, immer möchten die Musiker Peggy Bitterolf Klarinette/ Moderation), Christian Beyer (Violine/ Viola) und Dimitre Andronov (Klavier) sowie die Soptanistin Ulrike Wiech und der Tenor Friedrich Hübenthal das Publikum unter dem Motto "Sorge des Herzens verhallt - hört nur wie lieblich es schallt" stimmungsvoll in den Advent leiten.

Neben weihnachtlichen Weisen werden berühmte Opern-, Operetten- und Filmtitel von Komponisten wie Guiseppe Verdi, Johann Strauß und Julius Fucik als besondere musikalische Höhepunkte dargeboten.

Freuen Sie sich auf dieses breitgefächerte Programm, bei dem für jeden Musikliebhaber gewiss etwas dabei sein wird.

Eintrittskarten für das gut einstündige Konzert können für 12 Euro im diesmal auf Abstand bestuhlten Mammutsaal und für 6 Euro auf den Hörplätzen in der Naturkundeabteilung ab sofort im Spengler-Museum erworben werden, Tel.: 03464/57 30 48

 

 

 

Weihnachtliches Chorkonzert

Der Elternchor der Kreismusikschule wird in diesem Jahr leider nicht im Museum singen, da im Mammutsaal die von der Landesregierung Sachsen-Anhalt festgelegten Corona-Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Vorraussichtlich wird das Konzert in den größeren Ludowingersaal der Kreismusikschule verlegt. Der Elternchor und das Museum hoffen sehr, sie 2021 wieder im festlich geschmückten Mammutsaal begrüßen zu können.

 

 

 

Vor 90 Jahren wurde der erste Knochen des Sangerhäuser Mammutskeletts entdeckt

 

Am 12. September 1930 wurde beim Kiesabbau in der Nähe von Edersleben der erste Knochen des Sangerhäuser Mammutskeletts freigelegt. Am Tag darauf berichtete die Sangerhäuser Zeitung über den Fund. Der Tischlermeister und Heimatforscher Gustav Adolf präparierte das Fossil und stellte es in seinem Privatmuseum aus. Einzelne fossile Knochen von eiszeitlichen Tieren waren bei Sangerhausen schon häufiger ausgegraben worden. Niemand ahnte damals, das Spengler in den kommenden Jahren ein ganzes Mammutskelett bergen würde.

 

 

 

Veröffentlichung zu Einar Schleef

Für alle, die Einar Schleef näher kennen lernen möchten, bietet das Spengler-Museum eine interessante Veröffentlichung an:

 

Wolfgang Behrens: Einar Schleef, Werk und Person, Berlin 2003,

Preis 3,50 Euro

Handliche, faktenreiche chronologische Biographie aufgrund einer breiten Quellengrundlage mit Fotos

 

 

 

Chronistische Aufzeichnungen Sangerhausen

Frau Hildrun Hauthal hat Ihre interessanten "Chronistischen Aufzeichnungen von Sangerhausen 1980 - 1989" neu aufgelegt und ein neues Heft "Chronistische Aufzeichnungen 1970 - 1980" zusammengestellt. Die Broschüren sind für 2,- Euro bzw. 3,- Euro im Spengler-Museum zu bekommen.

 

 

 

Ausstellungsbegleitheft "UND DIENSTAGS ZUR DEMO ... " Die friedliche Revolution 1989 in Sangerhausen

Die Publikation enthält eine Chronologie der Ereignisse vom Frühjahr 1989 bis zum Frühjahr 1990 in Sangerhausen sowie viele Fotos und Dokumente aus der Zeit. Sie ist für 4,- Euro im Spengler-Museum erhältlich.